Bedenken bezüglich YouTube Unblocker würde ich sofort unterschreiben. Darum hatte ich auch abgelehnt, als die Macher dieses Add-ons bei mir angefragt hatten, ob ich nicht einen Artikel über dieses Add-on veröffentlichen könnte. Es gab auch einen Austausch per E-Mail, in welchem meine Zweifel ob der Datenschutzerklärung / Nutzungsbestimmungen nicht beseitigt werden konnten.
Beiträge von Sören Hentzschel
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Das wäre aus Nutzersicht aber mit Kanonen auf Spatzen geschossen, denn wenn alle anderen (ausprobierten) Videos funktionieren, dann kann man davon ausgehen, dass die Media Source Extensions grundsätzlich funktionieren, da diese mittlerweile in fast jedem wenn nicht jedem Video eingesetzt werden. Die spannende Frage wäre, was konkret mit diesem Video nicht stimmt und ich würde dafür ganz ehrlich einfach einen Bugreport bei Mozilla erstellen, denn wenn Firefox ein Problem hat, welches andere Browser nicht haben, dann ist das vermutlich ein Problem, welches Mozilla beheben kann. Sollte das Deaktivieren der Media Source Extensions helfen, dann wäre das natürlich eine wichtige Information für den zu erstellenden Bugreport.
Nachtrag: Nun bin ich auf meinem Computer mit Windows 10 Build 10130 online und kann das Problem in Firefox 38.0.5 bestätigen, allerdings gibt es keine Probleme in der aktuellen Nightly-Version von Firefox 41. Wieder gilt, dass ich auf dem Windows-Computer weder Firefox Beta noch Firefox Developer Edition installiert habe und auch kein Interesse habe zu installieren, das heißt, ich kann nicht sagen, ob das Problem in Firefox 39, 40 oder 41 erstmals behoben ist. Ein Bugreport erscheint unter diesen Umständen auf jeden Fall unnötig.
Nachtrag 2: Ein Deaktivieren von media.fragmented-mp4.enabled löst das Problem ebenso als temporäre Maßnahme.
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Zitat von Zitronella
.Hermes: Dann täuschst du dich
läuft beides mit HTML5
Um das zu belegen:
http://caniuse.com/#search=video -
Ich seh schon, du versuchst erst gar nicht, ernst genommen zu werden. Ich weiß nicht, ob in dem Fall dieses Forum die richtige Plattform für dich ist. Es gibt andere Trollwiesen, Pardon, Plattformen, da wärst du mit solchen Kommentaren in allerbester Gesellschaft.
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Bodo Warke - Bei dir heute Nacht
Aus dem kommenden Programm "Was, wenn doch?" -
Nach aktueller Planung gar nicht. Wieso sollte es? Wenn du beides in einem Programm haben willst, da gibt es SeaMonkey.
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Nun hatte ich eben schon geschrieben, dass der Themenersteller Windows nutzt, weil die Firefox-Oberfläche auf den ersten Blick so nach Windows ausgesehen hatte, und für Windows weiß ich, dass F12 funktioniert, aber es wird doch Linux verwendet. Wie auch immer, die Firefox-Hilfe nennt F12 übergreifend für Windows, OS X und Linux. Es mag natürlich sein, dass es je nach Distribution nochmal andere Tastaturbelegungen gibt und F12 dann schon für etwas anderes reserviert ist, aber im Support habe ich wirklich nicht den Anspruch, genauer als die Firefox-Hilfe zu sein, da verlass ich mich drauf.
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Dann hab ich keine Ahnung, was bei dir die unterschiedliche Darstellung verursacht.
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Ich versuch mal, auf ein paar der Punkte zu antworten, zumindest überblicksmäßig, es lässt sich sicher manches auführlicher beantworten.
Zitat von StudiosusProjektverwaltung:
- Welche(s) Entwicklungsmodell(e) wird angewendet?Team:
- Wie sehen die Aufnahmeverfahren aus?
- Wie organisieren sich die Teams mit-, bzw. untereinander?
- Wie funktioniert die Weiterbildung?Wie gesagt arbeiten unterschiedliche Teams innerhalb von Mozilla unterschiedlich, insofern lässt sich die Sache mit den Entwicklungsmodellen nicht pauschal beantworten. Das ist mit den Aufnahmeverfahren ähnlich, denn die verschiedenen Teams haben jeweils eigene Manager, welche für die Personalfragen innerhalb ihrer Abteilung verantwortlich sind.
Benjamin Smedberg ist einer derjenigen, die Leute einstellen, er hat vor kurzem erst auf seinem Blog Einblicke gegeben:
http://benjamin.smedbergs.us/blog/2015-05-1…terview-panels/Und vorher schon:
http://benjamin.smedbergs.us/blog/2014-10-0…ire-at-mozilla/Zitat von Studiosus- Was ist wichtig für die Motivation?
Ich denke, diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten, da gibt es keine "Mozilla-Antwort" drauf. Jeder Mensch kommt anders zur Motivation.
Zitat von Studiosus- Wie wichtig ist die Community?
Extrem wichtig. Die Community ist das, was Mozilla so stark macht. Mitglieder aus der Community beteiligen sich an der Entwicklung der Produkte, die Übersetzungen der ganzen Mozilla-Produkte und -Webseiten sind ehrenamtliche Arbeit der Community-Mitglieder, der ganze Support wie hier in diesem Forum ist Community-Arbeit. Die Community hält jedes Jahr tausende Events auf der ganzen Welt usw.
Zitat von StudiosusCode:
- Welche Programmiersprache(n) wird/werden angewendet?Firefox für Desktop-Systeme: vor allem C++ und JavaScript, in Kürze auch Rust, eine von Mozilla selbst entwickelte Programmiersprache. Firefox für Android: Java. Firefox für iOS: Swift.
Zitat von Studiosus- Wie wird die Codequalität gewährleistet?
Das fängt schonmal damit an, dass niemand Dateien direkt bearbeitet, es werden Patches geschrieben, die wieder entfernt werden können, wenn es Probleme gibt. Dann landet niemals Code in Firefox, der kein Review von einem anderen Entwickler erhalten hat, jeder geschriebene Code wird von mindestens einem weiteren Entwickler gelesen, der nicht selbst daran programmiert hat, so ein Patch geht häufig über mehrere Feedbackrunden. Bevor ein Patch den Code erreicht, den andere Entwickler nutzen, werden sogenannte Trybuilds mit diesem Patch erstellt. Das sind Builds von Firefox, die dem aktuellsten Nightly-Build entsprechen plus dem neuen Patch beziehungsweise den neuen Patches. Dabei finden automatisierte Tests statt. Mozilla akzeptiert keine neuen Features ohne Tests dafür. Diese Tests testen Funktionalität aber auch Performance. Wenn eine Änderung nennenswerte Performance-Einbrüche verursacht, stehen die Chancen schlecht, dass der Code so im Hauptentwicklungszweig landen wird. Es wird quasi alles getestet, was automatisiert testbar ist. Wenn die Ergebnisse der Try-Builds okay sind, landen die Patches in einem Integrationszweig. Dort finden erneut automatisierte Tests statt, dort ist der Patch in Gegenwart anderer neuer Patches, an denen in der Zwischenzeit, auch von anderen Entwicklern, gearbeitet worden ist. Die Oberfläche, um das im Auge zu behalten, sieht so aus:
https://treeherder.mozilla.org/#/jobs?repo=mozilla-inbound
Besteht der Patch auch hier, dann landet der Patch bei der nächsten Integration im Hauptentwicklungszweig und ist in den Nightly-Builds von Firefox verfügbar. Damit werden dann einige Firefox-Nutzer erreicht, die unter Umständen Fehler in Mozillas Bugtracker melden. Alle sechs Wochen werden Nightly-Versionen zu Aurora-Versionen (aka Developer Edition) mit noch mehr Nutzern, weitere sechs Wochen später landet der Patch in einer Betaversion von Firefox (noch viel mehr Tester) und weitere sechs Wochen später in einer finalen Version - und erreicht alle Nutzer. Außerdem gibt es eigenes QA-Personal, welches Änderungen / Bugfixes verifiziert und es finden permanent Testtage statt:
Weitere Punkte sind Absturzberichte. Wenn Firefox abstürzt und der Nutzer Absturzberichte sendet, liefert das wichtige Informationen für Mozilla. Dann gibt es optional noch ein Telemetrie-Feature, worüber Mozilla Informationen geliefert werden können, die ebenfalls sehr hilfreich sein können. Und natürlich wird viel Feedback gesammelt.
Zitat von Studiosus- Wie wird Software verbessert?
Die Frage ist mir zu unkonkret. Es wird halt umgesetzt, was zu tun ist.
Zitat von Studiosus- Wie funktioniert die Versionskontrolle?
Mozilla verwendet je nach Projekt Mercurial oder Git als Versionskontrollsystem.
Zitat von StudiosusWie läuft das Testen ab?
Siehe oben.
Zitat von StudiosusReleasemanagement:
- Wie wird das Produkt "attraktiv" gemacht?Attraktivität ist kein Thema des Release Managements, das Release Management ist nur dafür verantwortlich, dass aus dem Code installierbare Builds entstehen und diese an den Endanwender gelangen.
Zitat von Studiosus- Wie ist ein Release aufgebaut?
- Was wird vor einem Release beachtet?
- Wie funktioniert die Qualitätskontrolle?Qualitätskontrolle siehe oben. Einen Release-Ablauf findest du hier:
https://wiki.mozilla.org/Releases/Firefox_38/Test_Plan
Zitat von StudiosusInfrastruktur:
- Wie funktioniert das Mailingsystem?Bei Mozilla werden ganz normale E-Mails geschrieben. Ich denke nicht, dass es hier etwas besonders Erwähnenswertes gibt.
Zitat von StudiosusMarketing:
- Wer sind die wichtigsten Zielgruppen?
- Was für Medien werden genutzt?
- Wie funktioniert die Onlinevermarktung?Mozilla nutzt natürlich überwiegend digitale Medien und eher selten eine Tageszeitung für Werbung. Twitter, Facebook, Google Plus, da ist Mozilla selbstverständlich aktiv. Sehr aktiv. Werbekampagnen gibt es auch, aber Mozilla hat kein mit Google, Microsoft oder Apple vergleichbares Werbebudget. Und auch hier spielt die Community wieder eine ganz große Rolle, die Community trägt zur Verbreitung von Firefox bei.
Zitat von StudiosusFinanzierung:
- Welche Inhalte sind kostenfrei und welche kostenpflichtig?Mir ist kein einziger kostenpflichtiger Dienst von Mozilla bekannt, ganz im Gegenteil, egal, was Mozilla macht, sogar die Add-on-Webseite, Sync-Server etc., alles ist Open Source und kann von jedem betrieben werden - sofern die technischen Voraussetzungen erfüllt werden, natürlich.
Zitat von Studiosus- Wer sind die Sponsoren?
Überwiegend Suchmaschinen. Bis vor kurzem Google, aber Mozilla hat den Vertrag nicht verlängert, nun ist Mozilla flexibel und kann in jedem Land eingene Verträge aushandeln. Mozillas wichtigster Geldgeber ist Yahoo!. Auch über about:newtab und den dort sichtbaren gesponsorten Kacheln generiert Mozilla Einnahmen. Dazu kommen Spenden, siehe auch:
https://fundraising.mozilla.org/
Mozilla veröffentlicht jährlich einen Finanzbericht, dem mehr Details zu entnehmen sind.
Zitat von Studiosus- Merchandising?
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1. Drücke bei geöffneter Webseite die Taste F12
2. Klicke den Button ganz links mit dem Pfeil (A im Screenshot)
3. Bewege die Maus nun auf der Webseite zum Element mit der Lupe und klicke (B im Screenshot)
4. Das dazugehörige HTML wird unten angezeigt. Prüfe, was dort zu sehen ist (C im Screenshot).<li class="tab-nav-item top-nav-item mobile-nav-more search-toggle">
So sieht das bei mir aus. Und wenn ich daraus "tab-nav-item" entferne, sieht es aus wie in deinem Screenshot.
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Die Seite macht von der Umsetzung her wirklich nicht den schlechtesten Eindruck. Das Problem ist halt, dass das für den konkreten Fall, um den es hier geht, nicht viel aussagt. Ich müsste das Problem schon selbst haben, um eine codeseitige Erklärung dafür zu finden.
Zu der Darstellung auf deinem Screenshot komme ich nach kurzem Experimentieren, wenn ich dem entsprechenden Element im Code die CSS-Klasse "tab-nav-item" wegnehme. In dem Fall erscheint das Suchfeld dann auch nicht bei Klick. Die Frage wäre, ob diese Klasse bei dir Verwendung findet. Weißt du, wie du mit den Entwicklerwerkzeugen von Firefox umzugehen hast, um das herauszufinden? Ich wüsste zwar nicht, wieso dem so sein sollte, aber zumindest sieht es dann hier genau so aus.
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Zitat von vincent001
Was mir gerade noch einfällt: auf dem Desktop im Büro ist ein FF ESR 17.0.9 installiert, und mit diesem Uralt-Browser tut es die Seite ja. Ob das etwas zu sagen hat? Je älter der Browser...?
Klar hat das was zu sagen: je älter der Browser und nicht mehr unterstützt, desto unfähiger der Administrator. Aber sonst nicht, nein. Bei mir sieht auf dieser Webseite alles gut aus in Firefox 38. Insofern dürfte die Firefox-Version nicht das Problem sein.
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Hallo,
ich kann dich nicht mit detaillierten Informationen versorgen, Mozilla ist echt keine kleine Organisation und besteht aus vielen Mitarbeitern, aber auch vielen Ehrenamtlichen, welche wiederum auch teilweise auf unterschiedlichen Ebenen organisiert sind. Dann gibt es immer wieder Umstrukturierungen, das macht es auch nicht einfacher, den Überblick zu behalten. Auch bezüglich Projektverwaltung lässt sich keine allgemeine Aussage treffen, denn die verschiedenen Teams innerhalb von Mozilla arbeiten alle anders, nutzen andere Tools usw.
Eines der wichtigsten Tools ist auf jeden Fall Bugzilla, das wird von allen Teams genutzt, egal ob Entwickler, Designer, Marketing, egal ob für Firefox, für Webseiten, für Infrastruktur etc.:
https://bugzilla.mozilla.org/Bugzilla ist ein Bugtracker, was aber nicht nur bedeuet, dass Fehler dort gemeldet werden, sondern auch die Implementierung von Dingen darüber getrackt wird. Für Mozilla ist Bugzilla weit mehr als ein Bugtracker, sondern durchaus sowas wie ein Projektmanagement-Tool.
Einen Einstiegspunkt zur Teamstruktur ist die folgende Seite, da kannst du lesen, wer die großen Entscheidungsträger sowohl der Mozilla Corportation als auch der Mozilla Foundation sind:
https://www.mozilla.org/de/about/leadership/
Auf der Seite hat sich in den letzten Wochen einiges getan, ein paar gingen, neue kamen dazu, es war einiges los.
Wenn du auf dieser Seite auf Führungsstruktur klickst, gelangst du zu weiteren Seiten, welche dir Einblicke in die Organisation geben.
Ansonsten denke ich, dass du konkretere Fragen stellen solltest, dann lassen sich möglicherweise auch konkretere Antworten geben. Das war von mir jetzt nur mal ganz grob, was mir spontan eingefallen ist.
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Bezüglich "Failed to create D2D render target for texture", das könnte sehr gut auch einfach nur ein weiterer Fall von OOM gewesen sein. Da mit der 64-Bit-Version bislang keine weiteren Probleme aufgetreten zu sein scheinen, tippe ich darauf.
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Zitat von der_nachdenklicher
Wie genau nun diese Angaben sind, habe ich nicht überprüft.
Ob eine Erweiterung hier genannt wird oder nicht, garantiert weder, dass das Add-on kompatibel noch inkompatibel ist, das steuert der Entwickler des Add-ons. Und zwar gibt es sogenannte Shims, welche dafür sorgen, dass einige Funktionen in e10s funktionieren, die normalerweise in e10s nicht funktionieren würde, das ist eine (temporäre) Kompatibilitätsmaßnahme zu Kosten teilweise großer Performance-Einbußen. Wenn ein Entwickler nun Folgendes in die Datei install.rdf einträgt:
<em:multiprocessCompatible>true</em:multiprocessCompatible>
… dann werden diese Shims für dieses Add-on gar nicht erst geladen. Und das ist der Fall, wann ein Add-on nicht unter MultiprocessIncompatibleExtensions auftaucht. Standardmäßig ist dieses Flag auf false, das heißt, die meisten Add-ons laden die Shims und tauchen da auf, weil natürlich fast kein Entwickler dieses Flag gesetzt hat, auch, weil viele Add-ons darauf noch angewiesen sind. Mozilla wird irgendwann den Standard auf true setzen, dann müssen Entwickler explizit angeben, dass die Shims geladen werden soll.
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Mozilla arbeitet daran. Screenshot mit meinem T2Mobile Flame und einem aktuellen Firefox OS 3.0 Build, "Spark"-Distribution, aufgenommen. Zur Klarstellung, weil das kein Add-on für den Browser zeigt: es werden Add-ons für jede App möglich sein, einschließlich der System-Apps. Auch ein Theme-Editor ist schon dabei, leider können die erstellten Themes noch nicht auf dem Flame getestet werden.
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Interessant auf jeden Fall der Teil des Statements, dass man zuversichtlich sei, dass die Verschlüsselung sicher genug für den Großteil der Nutzer (lies: nicht alle!) sei.
Es ist für LastPass-Nutzer also auf jeden Fall Passwörter ändern angesagt. Insbesondere dann, wenn das LastPass-Passwort auch noch auf anderen Webseiten genutzt wird, denn die meisten Nutzer haben ja die Angewohnheit, die gleichen Passwörter für alles zu verwenden.
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andreas: Ich behaupte das Gegenteil.
Die Betriebssysteme haben sich diesbezüglich in den letzten Jahren nämlich nicht geändert und das ist eine Sache des Betriebssystems und nicht von Firefox.
Das hat in erster Linie etwas mit den Dateisystemen zu tun. Früher hat man auf Windows üblicherweise FAT32 gehabt. FAT32 ist case-insensitive. Das heißt, du kannst am gleichen Ort keine zwei Dateien oder Ordner mit jeweils gleichem Namen haben, die sich nur in der Groß-/Kleinschreibung unterscheiden, das wäre beides das Gleiche. FAT32 wurde dann zwar durch NTFS abgelöst, was zwar case-sensitive ist, d.h. dort wäre das möglich, was das Dateisystem betrifft, aber die Windows-APIs erlaubten und erlauben bis heute weiterhin ausschließlich einen case-insensitiven Zugriff auf das Dateisystem, aus Anwendungssicht hat sich also nichts geändert. Linux hingegen wird, seit ich Linux kenne, üblicherweise auf Dateisystemen betrieben, die case-sensitive sind, und der Zugriff auf das Dateisystem erfolgt auch als solches, auf einem Linux auf einer ext3-Partition beispielsweise sind "chrome" und "Chrome" auch vor zehn Jahren schon zwei unterschiedliche Ordner gewesen.
Das war auch eine meiner ersten Erfahrungen in der Webentwicklung vor vielen Jahren, als ich noch Windows nutzte und auf einem lokalen Windows-Server entwickelt hatte, während ich online immer schon Linux-Server genutzt habe. Dort wurde dann mal eine CSS-Datei nicht gefunden, die definitiv existiert hat und auf dem lokalen Windows-Server angezeigt worden war. Der Unterschied war, dass ein Buchstabe groß war, im HTML aber klein stand, oder umgekehrt, das weiß ich nicht mehr. Windows war das in jedem Fall egal, Linux nicht. Spätestens seit damals weiß ich, wie wichtig die Charakteristika der Systeme sind.
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Für das Problem ist das auch unerheblich. Dennoch ist es wichtig darauf hinzuweisen zwecks späterer Nachvollziehbarkeit, wenn das durchgehend falsch geschrieben wird und nicht nur ein ein einzelner Verschreiber eines einzelnes Nutzers war. Dann könnte man nämlich später glauben, dass es wirklich um etwas geht, was so abgekürzt wird und dann weiß niemand mehr, was gemeint war.