• Ausgehend vom Registry-Schlüssel nicht einmal ein Minor-Update, weil die Major- und Minor-Version bei Windows 10 und Windows 11 wirklich komplett gleich sind.

    Ich habe ja schon öfter darauf hingewiesen: „Windows 11“ ist einfach nur der Marketing-Name des Produkts und keine Versionsnummer. Ansonsten wäre es auch nicht möglich, dass Windows 11 irgendwann nach Windows 98 erschien. ;)

    Genauso kann man die Suffixe wie 23H2 oder 24H2 als Alias-Bezeichnungen für bestimmte Versionen verstehen, ohne dass das tatsächlich die Versionsnummern wären. Auch hier wieder: „Marketing-Bezeichnung“, damit man halt in der Öffentlichkeit über eine bestimmte Version sprechen kann, weil sich niemand auskennt, wenn das einfach nur beliebig wirkende Folgen von Ziffern sind.

    Irgendwann wird auch Windows 12 erscheinen und das wird auch wieder kein komplett neues Windows sein, sondern einfach nur eine neue Version des bisherigen Betriebssystems, für die sich Microsoft eben dazu entschieden hat, den Namen so zu vergeben.

  • Auch Microsoft ist nicht perfekt.

    Hallo :)

    inwiefern?

    „Windows 11“ ist einfach nur der Marketing-Name des Produkts und keine Versionsnummer.

    Korrekt. Die Systeminfo nennt es "Edition", siehe den Screenshot oben.

    Genauso kann man die Suffixe wie 23H2 oder 24H2 als Alias-Bezeichnungen für bestimmte Versionen verstehen, ohne dass das tatsächlich die Versionsnummern wären.

    MSFT bezeichnet aber genau diese Begriffe an multiplen Stellen als Version (siehe oben).

    Irgendwann wird auch Windows 12 erscheinen und das wird auch wieder kein komplett neues Windows sein, sondern einfach nur eine neue Version des bisherigen Betriebssystems, für die sich Microsoft eben dazu entschieden hat, den Namen so zu vergeben.

    Korrekt.

    Gruß Ingo

  • inwiefern?

    In keiner Beziehung. Das war nur eine kleine Spitze an jemanden.

    Übersetzer für Obersorbisch und Niedersorbisch auf pontoon.mozilla.org u.a. für Firefox, Firefox für Android, Firefox für iOS, Firefox Klar/Focus für iOS und Android, Thunderbird, Pootle, Django, LibreOffice, LibreOffice Onlinehilfe, WordPress

  • MSFT bezeichnet aber genau diese Begriffe an multiplen Stellen als Version (siehe oben).

    Ja, als „Marketing-Version“, damit man sich darauf statt auf eine komplexe Versionsnummer beziehen kann. Es ist viel einfacher, Features oder Support-Zeiträume zu kommunizieren, wenn man von Windows 11 24H2 anstelle von Windows 10.0.26100 spricht. Da weiß dann sofort jeder: Das ist die Version von Windows 11, die den großen Meilenstein im zweiten Halbjahr 2024 repräsentiert. Die tatsächliche Versionsnummer hat für den Endanwender nur selten eine Relevanz. ;)

  • Genauso kann man die Suffixe wie 23H2 oder 24H2 als Alias-Bezeichnungen für bestimmte Versionen verstehen,

    Die es aktuell nur für Windows 11 gibt, wohingegen man 21H2 und 22H2 Windows 10 und 11 zuordnen kann.

    10.0.2xxxx ist derzeit auf jeden Fall Windows 11, und 10.0.1xxxx Windows 10 ist.

    Bei uns trudelte heute die Freigabe für Windows 11 ein, Zeitpunkt nach Belieben zu installieren, wenn man nicht irgendwann zwangs-umgestellt werden will.

    Wir sind keine Beschwerdestelle, hier gibt es nur Lösungen! Meine Glückszahl hier: 94.

  • BTW: W11 hat mit 24H2 zumindest eine gewisse "kalendarische Chronologik" ;o)

  • Oder meintest du "Chronologie"? Und da wäre eine Zeitachse schon enthalten.

    Wobei es früher auch H1 gab, heute nur noch H2.

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  • Ich meinte "Zeitablaufpraxis" - das jeweilige Herausgabedatum bspw. W11#250308 anstatt Versionsnummern oder Jahreshälften. Obwohl das würde wohl nur in Regionen mit unserem Kalendersystem Sinn machen - naja, sei's wie's sei ... ;)

  • Wie das Leben so spielt, manchmal kann man gar nichts dafür. Mein Firmen-Tablet wurde gestern random für das Windows 11 Upgrade ausgewählt, nach einer Stunde war alles fertig. Geringfügige Korrekturen, läuft. Stunde später wurde ein weiterer Neustart angefordert, ok, hast grad Luft. Bämm, mit Anlauf ins Gesicht, der Bitlocker-Recovery-Screen. WTF?

    Ticket beim Firmen-Support gestellt, bla so und so, ID übermittelt. Nebenher mein MS Konto angeschaut, da steht eine völlig andere ID, ok, nächster Schlag ins Gesicht: der Recovery-Key ist für die Tonne.

    Heute, wieder Schläge, der Support (irgendwo in Indien für das Unternehmen weltweit) - "wir können ihre ID nicht finden". Endgeil, das Gerät muss zur IT weit weg und Windows 11 neu aufgespielt werden. Nochmal streicheln, war schön mit dir, tschüss.

    Stunde später meldet sich der Support wieder im Chat (anderer Rechner): ey, ich hab deinen Key gefunden. what?
    ok, lets do it. 8 Sätze zu je 6 Zahlen. Der Schei** ist heiss, hat funktioniert. Hat ja "nur" zwei Tage gedauert.

    Was mich am meisten angenervt hat, dass unserer IT vor Ort, eine One-Man-Show ("Show" darf man wörtlich nehmen), rein gar nichts machen konnte. Nicht mal unsere IT am Hauptstandort konnte was ausrichten.

    Ich find das ja toll, wenn man weltweit 25k Mitarbeiter irgendwo zentral verwalten will
    Wolle Rose kaufen?
    Und toll, wenn man unter 8 Sprachen wählen kann, wo eigentlich nur Englisch Sinn macht, weil sonst die Übersetzer-KI benutzt wird. Wir sind dann beim englischen geblieben. Nur wenn ein wirklich wichtiges Handwerkszeug, was ich überall mit hinnehmen müssen muss, als priority=low eingestuft wird, ich weiss ja nicht. Deswegen hat auch mein Chef nochmal so geschrieben - "isse wichtig, Ranjid - mach hinne"

    Kann so funktionieren, ginge aber auch wirklich besser.

    Privat nutze ich kein Bitlocker, auch kein xyzCrypt. Nicht, weil ich nicht könnte, sondern weil mir der Aufriss bei Problemen so elendig zu viel ist.

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  • Das Blöde ist, das Bitlocker hier ungefragt alle lokalen Datenträger verschlüsselt hat; hab das auch nur durch Zufall in der Datenträgerverwaltung gesehen. So kann Datenverlust im Fall des Falles auch aussehen; wobei, die Daten sind ja noch da, aber nur eben weg....

  • das Bitlocker hier ungefragt alle lokalen Datenträger verschlüsselt hat

    War hier auch so, das habe ich dann einfach durch deaktivieren wieder rückgängig gemacht. Hat einwandfrei funktioniert.


    die Daten sind ja noch da, aber nur eben weg....

    :thumbup:;)

    Mit freundlichem Gruß
    Andreas
    Mein Laptop  Meine Add-ons

    Einmal editiert, zuletzt von 2002Andreas (4. April 2025 um 17:14) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von 2002Andreas mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • niemals ohne Festplattenverschlüsselung nutzen

    Hallo Sören.
    Als ich mein Win 11 neu hatte, war automatisch alles verschlüsselt. Morgens wollte ich ihn ganz normal starten...blaues Fenster..Bitlocker Code bitte eingeben. Nur ich hatte den hier nicht. Also mit dem anderen PC im Net danach gesucht..der ist im Microsoft Konto vorhanden. Ok, angeklickt..geöffnet..2 Codes für beide Festplatten waren vorhanden. Dann musst mir meine Frau aus diesen riesen Codes alle Buchstaben/Zahlen einzeln ansagen, und ich dann in meinen PC eintragen...diesen Zauber erspare ich mir jetzt lieber, zumal jetzt auch noch 2 weitere Speicher im PC sind, also 4x den Code dann eintragen. ;)

    Wichtige Daten habe ich eh nicht auf dem PC, und außerdem ist er auch per Kennwort gesichert.
    Aber ok, letztlich muss das jeder für sich selber entscheiden.

  • Ich würde meinen Computer niemals ohne Festplattenverschlüsselung nutzen

    Dito. Vor allem nicht bei einem Notebook, wo Verlust bzw. Diebstahl durch die Transportfähigkeit in der Regel wahrscheinlicher ist. Auch möchte ich mich beim Entsorgen der SSD/Festplatte nicht um eine wirklich rückstandslose Löschung meiner Daten kümmern müssen, was ja unverschlüsselt sinnvollerweise nur durch Überschreiben und/oder durch mechanisches Zerstören funktioniert. Privat wird hier VeraCrypt eingesetzt. Nur für die Systempartition (Win10) Bitlocker, da diese Partition noch vor einigen Jahren nicht reibungslos mit einer anderen Verschlüsselungssoftware zusammengearbeitet hat.

    Gruß BrokenHeart

    "success has many fathers, failure is an orphan"

  • Windows 11 24H2 aktiviert Bitlocker, ob man will oder nicht. Home und darüber.

    Tja, Sören, so unterschiedlich sind die Gemüter. Wer hier an meine Rechner will, muss zwei Türen überwinden, sprich: Einbrechen. Und selbst dann ist nicht alles verfügbar. Andere Geschicke, andere Vorkehrungen. Mein Firmen-Tablet hat übergeordnete Vorkehrungen.

    Um das anders auszudrücken: Bitlocker hat seinen Mehrwert, xyCrpyt auch, aber es gilt aus meiner Sicht eine Verhältnismäßigkeit. Deine Daten sind sicherlich wertvoller als meine ;)

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  • Ich würde meinen Computer niemals ohne Festplattenverschlüsselung nutzen (FileVault auf macOS, aber ist letztlich das Gleiche).

    Wenn man ein mobiles Gerät nutzt, oder wenn "Hinz und Kunz" an den Rechner kommt, mag das ja Sinn machen,
    aber bei einem lokalen PC?

    Also ich weiß nicht.
    Aber gut, kann jeder ja halten wie er will.

    Mit <3lichem Gruß

    Mira

  • Ich habe gestern Anleitungen dazu gelesen, leider keine Konsole im Boot-Menü. Und löschen und neu installieren schien mir dann doch etwas zuuuu gewagt bei einem Firmen-Gerät. Ey, bei meinen Geräten wäre das sowas von wurstig, siehe #636

    Da ich kein "portables" Gerät brauche, und einiges via Smartphone erledige, das eh gesichert ist...

    PS
    Ich danke für eure rege Beteiligung. Für mich war das neu, bedingt. 24H2 ist per GPO untersagt, bis diese Ausgabe überwiegend fehlerfrei scheint. Ich kann mir auch als Privatnutzer diesen Luxus (Experimentiermodus) (leider) nicht leisten.

    Wir sind keine Beschwerdestelle, hier gibt es nur Lösungen! Meine Glückszahl hier: 94.

  • Ein weiterer Grund auf verschlüsselte Festplatten zu verzichten sind die möglichen Probleme mit einem Dual-Boot System. Das kann dann notwendig sein wenn in beiden Betriebssystemen die Hardwarebeschleunigung der Grafikkarte benötigt wird und eine virtuelle Maschine wie VirtualBox, HyperV oder QEMU+KVM diese Funktion nicht im benötigten Umfang haben.